Kanzlei für Wirtschaftsberatung

Für Arbeitgeber

Betriebliche Altersvorsorge (bAV)

Dies ist unser Leitfaden für Arbeitgeber, für Privatpersonen finden Sie alle Informationen hier.

Zitat von Wikipedia:
“Betriebliche Altersversorgung (bAV) ist der Sammelbegriff für alle finanziellen Leistungen, die ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer aus Anlass seines Arbeitsverhältnisses zur Altersversorgung, Versorgung von berechtigten Hinterbliebenen im Todesfall oder zur Invaliditätsversorgung bei Erwerbs- oder Berufsunfähigkeit zusagt.

Im Rahmen des sogenannten Drei-Säulen-Modells steht die betriebliche Altersversorgung als zweite Säule neben den gesetzlichen Versorgungssystemen (wie beispielsweise die gesetzliche Rentenversicherung oder die berufsständische Versorgung) und den privaten Versorgungen (etwa Riester- und Rürup-Renten oder Lebensversicherungen).”

Durchführungswege der bAV:

In der bAV stehen folgende Durchführungswege zur Verfügung:

  • Bei der Direktzusage erbringt der Arbeitgeber die Leistungen für den Arbeitnehmer aus der betrieblichen Altersversorgung selbst. Der Arbeitgeber bildet hierzu bilanzielle Rückstellungen auf der Passivseite und kann diese mittels einer Rückdeckungsversicherung bilanziell aktivieren. Er ist frei in Wahl und Art der Geldanlage, die der Finanzierung der Direktzusage dienen soll, wobei Beitragspflicht zum Pensionssicherungsverein besteht.
  • Die Unterstützungskasse ist eine mit Sondervermögen ausgestattete, rechtsfähige Versorgungseinrichtung, die (kongruent) rückgedeckt oder reservepolsterfinanziert ist. Sie gewährt dem Versorgungsberechtigten formal keinen Rechtsanspruch und ist beitragspflichtig im Pensionssicherungsverein.
  • Die Pensionskasse ist ein selbständiges Versicherungsunternehmen. Die Einzahlungen sind gemäß § 3 Nr. 63 EStG steuerlich limitiert.
  • Die Direktversicherung ist ein Produkt einer Lebensversicherungsgesellschaft. Seit 2005 gelten viele Analogien zur Pensionskasse, insbesondere der steuerliche Rahmen des § 3 Nr. 63 EStG; vor 2005 wurde die Direktversicherung steuerlich in der Anwartschaftsphase gemäß § 40b EStG pauschaliert und in der Rentenphase der Ertragsanteilsbesteuerung unterworfen.
  • Der Pensionsfonds wurde 2002 als Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung eingeführt. Er lässt eine hohe Aktienquote zu und ist steuerlich ebenfalls über § 3 Nr. 63 EStG erfasst. Er ist (begünstigt) beitragspflichtig im Pensionssicherungsverein.

Die Direktversicherung, die Pensionskasse und der Pensionsfonds werden als mittelbare (versicherungsförmige) Durchführungswege bezeichnet, da deren Finanzierung über ein rechtlich selbständiges Unternehmen erfolgt.
Für die Auswahl des Durchführungsweges sind neben der gewünschten Höhe der zugesagten Leistung arbeitgeberseits steuer- und bilanzrechtliche sowie unternehmenspolitische Gründe entscheidend.

https://www.youtube.com/watch?v=F4MZB-dVdkE

Gesetze und Haftungen der BAV + Abgaben

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Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung(Betriebsrentengesetz - BetrAVG)

§ 1 Zusage des Arbeitgebers auf betriebliche Altersversorgung
(1) Werden einem Arbeitnehmer Leistungen der Alters-, Invaliditäts- oder Hinterbliebenenversorgung aus Anlass seines Arbeitsverhältnisses vom Arbeitgeber zugesagt (betriebliche Altersversorgung), gelten die Vorschriften dieses Gesetzes. Die Durchführung der betrieblichen Altersversorgung kann unmittelbar über den Arbeitgeber oder über einen der in § 1b Abs. 2 bis 4 genannten Versorgungsträger erfolgen. Der Arbeitgeber steht für die Erfüllung der von ihm zugesagten Leistungen auch dann ein, wenn die Durchführung nicht unmittelbar über ihn erfolgt.

§ 16 Anpassungsprüfungspflicht
(1) Der Arbeitgeber hat alle drei Jahre eine Anpassung der laufenden Leistungen der betrieblichen Altersversorgung zu prüfen und hierüber nach billigem Ermessen zu entscheiden; dabei sind insbesondere die Belange des Versorgungsempfängers und die wirtschaftliche Lage des Arbeitgebers zu berücksichtigen.(2) Die Verpflichtung nach Absatz 1 gilt als erfüllt, wenn die Anpassung nicht geringer ist als der Anstieg

§314 Zahlungsverbot: Herabsetzung von Leistungen
Ergibt sich bei der Prüfung einer Versicherungsgesellschaft, dass diese Ihren Verpflichtungen nicht nachkommen kann, können alle arten von Zahlungen zeitweilig verboten / herabgesetzt werden. Die entstandene Lücke ist vom Arbeitgeber zu finanzieren. Der BGH erlaubte mit seinem Urteil bereits geringere Auszahlungen von Lebensversicherungen.

Was passiert bei Beitragsfreistellung / Stilllegung

Was passiert wenn Ihr Arbeitnehmer eine beitragsfreistellung oder Stilllegung seiner betrieblichen Altersvorsorge verlangt? Versorgungszusagen bleiben bestehen! Keine Änderung der Haftung. Kosten durch Verwaltungsgebühren bei Beitragsfreistellung fallen an.

Warum besteht ein Insolvenzrisiko der Versicherungsbranche?

Durch hohe Abschluss und Verwaltungskosten, der Nullzins-Politik, sowie schwindender Anlagemöglichkeiten für Versicherungen, schaffen es bis zu 90% der Versicherer Ihre Versprechen nicht einzuhalten. Hinzu kommen seit 2019 die geburtenstarken Jahrgänge, welche die Versicherungsbranche mit Milliarden Auszahlungen und Verpflichtungen zusätzlich belasten und somit Investitionsvermögen der Versicherungsgesellschaften schrumpfen lassen  (geringeres Investitionsvermögen = geringere Kapitalerträge für Versicherte)

Durch das Allgemeinwohl, welches in Deutschland gilt hat die BAFIN (Bundesaufsicht für Finanzen) bereits mitgeteilt, dass es keine Herabsetzungsgrenzen gibt und somit die Rentenzahlungen massiv gekürzt werden könne. Dies bedeutet weniger Geld für jeden trotz höherer Einzahlungen. Für Sie als Arbeitgeber, zählen immer noch Ihre Versorgungszusagen, die Sie bei Vertragsabschluss geleistet haben, womit eine Nachzahlung der fehlenden Summe rechtens wäre.

Rechenbeispiel (Vorher)

BILD FEHLT

Neue Strategie

  • Der Berater präsentiert die aktuellen Urteile und Gesetze, sowie die für Sie daraus resultierenden Konsequenze und präsentiert Ihnen die erlösende neue Strategie.
  • Sie entledigen sich Ihrer verpflichtenden Erfüllung der Versorgungszusage gegenüber Ihrem Arbeitnehmer, entgehen einem Insolvenzrisiko, sowie Zahlungsverbot Ihrer Versicherung, schaffen für Ihren Mitarbeiter echte, steuerfreie Werte. Sie sind nicht mehr abhängig von der Wirtschaftlichkeit Ihrer Versorgungsträger (Versicherung) 
Unsere Erstberatung für Arbeitgeber umfasst ein Honorar von 150€ zzgl. MwSt, Für Arbeitnehmer beträgt das Honorar 50€ zzgl. MwSt.Über unser Formular können SIe jetzt einen Gutscheincode für eine kostenfreie Erstberatung geltend machen. Lassen Sie sich durch unsere Expertise beraten und nutzen Sie unser europaweites Netzwerk aus Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und Anwälten für Ihre optimale Aufstellung Ihrer Rente!

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